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Dear me, be my Valentine! Love, I

Diesen Text habe ich vor einem Jahr schon einmal auf meinem damaligen Blog geteilt. Weil er nicht an Aktualität verloren hat und ich ihn nicht nur schön (hihi Eigenlob), sondern auch wichtig finde, schenke ich ihn euch diesen Valentinstag einfach noch einmal!

Ja, schon klar. Der Valentinstag ist eine Erfindung der Floristikindustrie und der Pralinenhersteller, um uns allen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So what? Wir müssen ja nicht mitmachen! Aber irgendwie schon ein bisschen, finde ich…

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Beim Thema Valentinstag, aber auch Mutter-, Vater oder sonstiger-Besonderheiten-Tag wird mir oft entgegengeworfen, dass man seinen Liebsten, Mutter, oder Vater doch jeden Tag lieben solle und man dafür keinen besonderen Tag brauche. Ja. Ja, das stimmt! Und auch ich habe heute nichts außergewöhnliches mit meinem Freund unternommen. Statt zu seinem vorgeschlagenen Date zuzusagen, habe ich meine Freunde zusammengetrommelt und einen Tisch zum Brunchen reserviert. Es stimmt, wir brauchen keinen Valentinstag, um uns Blumen und Schokolade zu schenken. Wir brauchen ihn auch nicht, um uns ganz besonders lieb zu haben. Wenn ich jemanden heute mehr liebe als sonst, dann mache ich irgendetwas gewaltig falsch. Klar, wir können uns jeden Tag im Jahr Schokolade schenken und mit Liebeserklärungen um uns werfen. Aber let’s be honest – wir tun es nicht. Oder viel zu selten.

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Daher finde ich es schön und vor allem wichtig, einen Tag zu haben, an dem wir erinnert werden, an das wunderschöne Geschenk, dass wir Liebe nennen. Nicht nur die Liebe zum Partner. Die zu unseren Freunden. Unserer Familie. Meinetwegen Haustieren. Und uns selbst.

Wie ihr spätestens den GIFs entnehmen könnt, liebe ich – Klischeegemäß – Sex and the City und bin auch peinlich stolz darauf, schon das ein oder andere Mal mit Carrie verglichen worden zu sein. Was mich allerdings bei Zeiten ungeheuer an den Mädels in meiner liebsten Stadt gereizt hat: es geht immer nur um Männer! Gut, sonst wäre ja auch der Sinn verfehlt. Doch es wird mir und all meinen Leidensgenossinnen doch Eines am stärksten vermittelt:

Du kannst so viele Schuhe haben wie du willst – am Ende des Tages geht es doch nur darum, deinen Traummann zu finden!

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Und das finde ich falsch. Wie oft dachte ich mir schon (früher, als ich noch jung und dumm und unerfahren war, hihi): „Oh, wenn ich nur einen Freund hätte, dann wäre ich endlich glücklich.“ oder „Wie soll ich mich lieben, wenn es auch kein anderer kann?“ Nach außen hin war ich immer meistens selbstbewusst, schlagfertig und voll im Reinen mit meinem leichten Dachschaden. Und als ich mir mit meiner aufgeschlossenen, quirligen Art tatsächlich mal ein Kerlchen angelacht hatte, durfte der dann meine verletzliche, unsichere Seite kennenlernen. Bis ich mir eines Tages von meinem „Freund“ vorwerfen lassen durfte, dass ich nicht das Mädchen sei, in das er sich verliebt hätte. So verletzlich und so unsicher. Er hätte mich toll gefunden, weil ich so selbstbewusst und unkompliziert war und nicht so, wie ich dann eben war. Toll. Das fand mein Teenager-Herzchen natürlich wahnsinnig reizend. Die „echte Vic“ ist nicht liebenswert.

Falsch.

Meine beste Freundin und ich haben uns den Begriff „Marzipanherzen“ angeeignet – da beißt vielleicht mal einer ein Stück ab, aber dann wird das Herz halt einfach mal neu geformt. Oder mit Schokolade aufgefüllt. Yum! Soll heißen: Ich habe gemerkt, dass ich sehr wohl liebenswert bin, aber vor allem dann, wenn ich mich selber liebe. Im nachhinein betrachtet weiß ich auch, dass der Kerl damals sowieso von hinten bis vorne eher suboptimal (pour moi) war. Aber klar, ich war nicht die, die er erwartet hatte. Ich dachte, dass wäre voll okay so. Aber im Grunde hab ich das gemacht, was so viele andere Mädels auch machen, weil sie denken, es zu müssen: ich habe mich verstellt, um zu gefallen. Nur, dass ich verstellt hätte bleiben müssen, das hat mir keiner gesagt. Und das hätte ich auch irgendwie echt total blöd gefunden.

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Trotzdem kann ich von mir behaupten, mein selbstbewusstes Ich nie abgelegt zu haben. Ich habe es nur hin und wieder aus den Augen verloren. So stand in der Abizeitung auf meiner Seite der Kommentar: „Denkst manchmal, Du bist die Coolste auf der Welt.“ Ja, manchmal bin ich vielleicht auch gerade mal spontan die Coolste auf der Welt. Aber ich habe auch gelernt, durchsichtiger zu werden. Bin auch von innen stark geworden, das Selbstbewusstsein ist – meistens – keine Fassade mehr.

Im Zeitalter der Selbstoptimierung habe auch ich mich wieder verloren. Diesmal: „Wenn ich die-und-die Kleidergröße habe und so-und-so viel wiege, dann fühle ich mich endlich wieder wohl!“ Bullshit. Je dünner ich geworden bin, desto mehr Fehler habe ich an mir entdeckt. Und es ging noch weiter. Je mehr ich abgenommen habe, desto weniger Kerle habe ich an mich ran gelassen. Mein Selbstbewusstsien hat sich zusammen mit meiner Körpermasse verflüchtigt. Sich selbst okay zu finden, wie man ist – sich darüber hinaus auch noch zu lieben – ist schwer. Vor allem in einer Zeit in der wir jeden Schritt zählen, jede Kalorie messen und mit jedem Workout prahlen können. Und wie ich aus dem Teufelskreis rausgekommen bin, ist einen ganz eigenen Post wert. Heute bin ich an den meisten Tagen glücklich mit mir, wie ich bin. Selbstbewusstsein kommt nicht mit der 34 auf dem Label. Aber es verschwindet, wenn es mal keine ist. Das müssen die Meisten aber selbst lernen.

Wir können nicht jeden Tag des Jahres und twentyfourseven vor Selbstbewusstsein und Liebe zu unseren schrägen Persönlichkeiten, Körpern und Macken protzen. Es ist normal, sich mal unwohl zu fühlen, Zweifel zu haben und den Boden unter den Füßen zu verlieren. Doch am Ende des Tages sind wir es, die mit uns selbst klar kommen müssen. Vor allen anderen Menschen und Dingen und Problemen können wir über kurz oder lang wegrennen. Aber wir bleiben bei uns, also sollten wir da doch das Beste draus machen uns lernen, mit uns zu leben, uns selbst zu lieben. Oder?

Long story short: Kommerzieller Nutzen des Valentinstages schön und gut. Aber es ist doch wichtig einen Tag zu haben, an dem wir daran erinnert werden, dankbar zu sein. Dankbar für die, die wir lieben. Für die, die uns lieben. Dafür, dass es Liebe gibt, in unserem Leben, in dieser verrückten Welt. Und vielleicht auch daran, uns selbst ein bisschen mehr zu lieben…

In diesem Sinne, mit extra viel Liebe und Glitzer!

Think Pretty – Positive Energie gegen Winter-Depri

Ich bin als positiver Mensch geboren. Die Lieblingsgeschichte meiner Oma war, wie sie meine Eltern in den 90ern in den USA besucht hat und morgens in mein Zimmer gekommen ist, ich war vielleicht ein Jahr alt, damit meine Eltern weiter schlafen können. Statt, wie ein normales Kind, beim Aufwachen zu schreien, habe ich sie angestrahlt. Gelacht. Dieses Geschichte hat sie mir jedes Mal erzählt. Und auch heute lächle ich noch, wenn ich aufwache. Meistens auf jeden Fall – auch ich habe schlechte Tage.

Aber diese kleine Anekdote spiegelt sehr gut wieder, wie ich bis hierher durchs Leben gelaufen bin: mit einem Lächeln im Gesicht. Mit der Einstellung, dass alles halb so schlimm ist, wenn die Sonne scheint. Und wenn sie gerade nicht scheint, pulsiert in mir die Gewissheit, dass sie auch morgen wieder aufgehen wird. Denn auf Stürme folgen Regenbögen. Trotzdem hat auch mich die Winter-Depression gepackt. Und auch ich bin nicht immun gegen die Realität. Auch ich lag schon heulend und schluchzend in meinem Bett (oder der Korbschaukel am Spielplatz) und war der festen Überzeugung, dass sogar die schönsten Sonnenstrahlen nicht mehr für mich scheinen werden. Und auch ich leide unter der kalten Jahreszeit, der Winter-Depri, wie eine Freundin es nennt.

Es ist also der perfekte Zeitpunkt, mal ein bisschen positive Inspiration in den Raum zu streuen. Denn Negativität führt zu innerer Unruhe, erhöht unseren Stresspegel und raubt uns damit eine ganze menge Energie!

Nichts, was sich nicht ändern lässt

Wahrscheinlich die Grundlage: als positiver Mensch geht man immer davon aus, dass man etwas zum guten wenden kann. Für eine Veränderung brauchen wir häufig in erster Linie einfach eine Veränderung unserer Denkmuster und unserer Einstellung. Es lässt sich mehr über unsere Gedanken steuern, als wir glauben. Trust me!

Es liegt an mir

Als positiv denkender Mensch weiß ich, dass ich mit meinen Gedanken, wie gesagt, eine ganze Menge beeinflussen kann und dass andersrum auch meine Gedanken mich positiv oder negativ beeinflussen können. Statt mich daran aufzuhängen, wie schwer etwas ist, suche ich also Wege, wie ich es bewältigen kann.

Fehler? Halb so schlimm!

Viel zu oft lassen wir uns von kleinen Fehltritten die Laune verderben! Dabei liegt das Vergangene doch schon längst hinter uns und lässt sich nicht mehr ändern. Wir dürfen uns nicht von einmaligen Ausrutschern definieren lassen, sondern sollten versuchen, das Beste daraus zu machen: von ihnen zu lernen!

Challenge Accepted

Viele Menschen meiden Herausforderungen, aus Angst vor Fehlern und dem Versagen. Merkt ihr was? Genau! Nur, wer seine Comfort-Zone verlässt, kann dazu lernen und über sich hinauswachsen. Bei mir war das im Ballett der Fall: War ich in einer Gruppe, die meinem Können entsprach, war ich nicht motiviert, mich noch weiter zu verbessern – ich war ja schon eine der besten. In einer neuen Gruppe waren auf einmal alle besser. Soetwas kann zunächst sehr deprimierend sein, aber ich habe schnell gemerkt, dass das Können der anderen Mädchen mich hochgezogen und motiviert hat, schnell besser zu werden! Inspiration und die Motivation, über sich hinaus zu wachsen gedeihen nur, wenn wir uns selbst herausfordern!

Sei inspiriert!

Für viele bedeutet der Erfolg anderer, dass sie selbst versagt haben. Dabei ist es viel besser, sich von deren Erfolg begeistern zu lassen! Ich sehe das zum Beispiel bei Instagram: Für mich sind die vielen Bilder eine Motivation, eine Inspiration, jeden Tag das Beste aus mir heraus zu holen und übe rmich hinaus zu wachsen. Einige meiner Freunde sehen diese Bilder aber als Belastung, da sie etwas sehen, dass sie – ihrer Meinung nach – nicht erreichen können. Natürlich muss man, gerade bei Bildern, immer mit einer gewissen Portion Skepsis und Abstand an die Sache gehen.

Feedback annehmen

Ich habe es schon oft erlebt, dass Menschen sich nicht richtig trauen, ehrliche Kritik auszuüben und sich entschuldigen, wenn sie es tun. Dabei ist das das Beste, was passieren kann: nur wenn du weißt, was du noch  nicht so gut machst, kannst du es doch verbessern! Versuche also immer Feedback und Kritik konstruktiv anzuwenden! Für mich gibt es nichts größeres, als eine ehrliche Meinung direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen. Denn wenn mich jemand beleidigen wollte, würde diese Person es wahrscheinlich eher hintenrum machen, als persönlich!

Das Beste aus Situationen machen

Viel zu häufig lassen wir uns von Situationen nerven, die wir nicht ändern können. Das raubt Energie und macht schlechte Laune, wovon die meisten Sachen nicht besser werden. Für mich ist das wie ein Spiel: egal wie schlecht eine Situation ist – was ist gutes an ihr? Wie kann ich das Beste aus der Lage machen, in der ich gefangen bin?

Auf das Mögliche konzentrieren

Es ist erfüllend, immer sein Bestes zu geben – sofern man sich im Rahmen des Möglichen aufhält. Für eine positive Grundhaltung ist es also ratsam, sich klar zu machen, was möglich ist und sich vom Unveränderbaren gar nicht erst beeinflussen zu lassen. So wird keine Energie darauf verschwendet, sich am Unmöglichen die Zähne auszubeißen und man kann 100% in seine Aufgaben / Ziele / Projekte stecken!

Dream Big

Okay, klar sollten wir im Rahmen des Möglichen denken. Aber auch, wenn es darum geht, uns zu erträumen, was alles möglich ist! Denn große Ziele und Visionen sind ein guter Leitfaden, um sich in eine richtige Richtung zu entwickeln.

Die Welt ist nicht schwarz und weiß

Was das mit Optimismus zu tun hat? Alles. Denn es gibt einen Lichtblick in allen Dingen. Sogar im Berghain ist nicht alles schwarz!

Love thy self

Positive Menschen strahlen Selbstbewusstsein aus. Und auch das hängt mit positiven Denkmustern zusammen. Hier eine Aufgabe: Suche in Menschen, die dir begegenen Schönheit. Gucke dir die Menschen an und überlege dir, was dir gefällt. Nase, Augen, Lächeln, Ohren oder Fingernägel, ganz egal! Und jetzt mach das bei dir selbst. Lenke deine Aufmerksamkeit jeden morgen auf das, was dir gefällt. We interessieren die Fältchen, wenn du so schöne Grübchen hast? Was macht die Narbe schon, dein Lächeln überstrahlt sie sowieso! Diese Übung hilft dabei, einen Blick für die guten Dinge zu entwickeln!

Dankbarkeit

Mit einem Blick für die schönen Dinge im Leben, kommt ein zweites gefühl einher, das Positivität fördert: Dankbarkeit. Durch sie machst du dir bewusst, wie gut es dir eigentlich geht und lernst, auch die kleinen Dinge zu schätzen!

Ich hoffe diese kleine Gedankenparade hilft dem einen oder der anderen von euch, die dunkle Jahreszeit ohne schwerwiegende Depri-Phasen zu überstehen! Habt ihr noch weitere Tips und Tricks, wie ihr die negativen Gedanken los werdet?

Mit viel Liebe, Glitzer und positiver Energie,

17 Fragen für 2017

Was ein Start ins Jahr! Heute war ich fast 10 Stunden unterwegs, um von Freiburg nach Berlin zurück zu kommen. Mit zweieinhalb Stunden Schlaf nicht gerade ein Traum vom Glück. Eigentlich sollte ich schon längst im Bett liegen, weil ich morgen schon wieder arbeiten muss. Aber natürlich habe ich noch ein bisschen in Blogs rumgestöbert und bei Julia von Mammilade noch eine so schöne Idee gefunden, dass ich jetzt doch noch ein bisschen was tippen will.

Julia hat sich 17 Fragen für 2017 ausgedacht, denen ich mich hier jetzt annehmen will.

1       2017 wird…?

Abenteuerreich. Ich werde mindestens vier mal umziehen, nirgendwo länger als vier Monate sein. Ende Januar verlasse ich Berlin für Friedrichshafen, je nach Klausuren verlasse ich den Bodensee Im Mai oder Juni für Freiburg, den Sommer werde ich hoffentlich in den USA verbringen und im September gehts zurück an die Uni.

2       Das neue Jahr begann…?

Mit der Erfüllung eines Großteils meiner Vorsätze: Ich hatte einige meiner Lieblingsmenschen um mich, habe getrunken, getanzt als gäb’s kein Morgen mehr und war unvernünftig. Richtig gelesen: Alkohol, Spaß, Tanzen und Unvernunft stehen auf meiner Liste!

3       Ich freue mich auf…?

Jedes neue Abenteuer!

4       Ich freue mich weniger auf…?

Die Tage an denen meine Gesundheit mich einholt, an denen ich mich selbst aus den Augen verliere und mein Kopfchaos überhand nimmt. Oh, und auf den Stress der Prüfungsleistungen.

5       Ein erstes Mal in 2017…?

Werde ich eine Prüfungsleistung schieben. Okay, langweilig. Werde ich mit 21 Jahren in den USA sein.

6       Wünsche, die ich mir erfüllen werde…?

Einen Sommer in den USA verbringen, das Land entdecken und meine journalistischen Fähigkeiten ausbauen. Und wahrscheinlich das ein oder andere Paar Schuhe, wie ich mich kenne…

7       Das möchte ich neu (er)lernen…?

Viel zu viele Dinge! Ich möchte viel mehr Yoga machen und ich möchte mein italienisch verbessern. Ich möchte lernen unbeschwerter zu werden und öfter locker lassen zu können und auf Dinge, Situationen und Menschen zu verzichten, die mich runter ziehen.

8       Das bleibt…?

Die Menschen die mich hochheben und mein Leben verschönern. Meine neu gefundene Selbstliebe, mein Spaß an gutem (allergiegerechten) Essen.

9       Meine Urlaubspläne…?

Auch hier wieder: Amerika! Meine Familie plant endlich mal wieder einen gemeinsamen Urlaub. Außerdem möchte ich mit meinem Freund weg fahren und mir die Zeit für viele schöne Wochenendtrips nehmen.

10       Das werde ich in 2017 (ver)ändern…?

Ich werde mir nicht mehr zu viele Gedanken machen und hoffentlich auch mal meinen Kopf ausstellen können. Ich werde öfter tanzen gehen, beziehungsweise seltener schlapp machen und – ich wiederhole mich – auch mal wieder unvernünftig sein.

11       Was ich in 2017 mal jemandem sagen werde…?

Danke.

Meine Meinung.

Die Wahrheit.

12       Ein Projekt für das neue Jahr…

Ich glaube simpletwentysomething ist a good place to start

13       Mein Motto oder weise Worte für 2017…?

It’s not about the ending, but about the story.

She’s mad but she’s magic. There’s no lie in her fire.

14       Das Jahr 2017 als Farbe…?

Türkis.

Nachdem Google mir verraten hat, dass die Farbe für Ausgeglichenheit, Ehrlichkeit, Kommunikation und Selbstbewusstsein ausstrahlt, bin ich mir damit sogar sicher.

Und ein bisschen Rosa darf natürlich auch nicht fehlen.

15       Ein Lied(text), der zum neuen Jahr passt…

Why you waiting on the world for a favor?
This is your life go ahead and change it
You’re the brightest star in the sky
But no one’s gonna know if you never shine
Why you waiting on someone else?
To give you the things that you want yourself, oh
You’re the brightest star in the sky
So go ahead and shine, yeah, go ahead and shine

16       Was ich 2017 lesen werde oder lesen möchte…?

Viele spannende Bücher die meinen Horizont erweitern, mich aber vor allem fesseln.

17       Das nehme ich an Gedanken/ Inspirationen/ Ideen aus 2016 mit…?

Yoga. Ich habe es in einem anderen Post schon erwähnt, dass ich erst dieses Jahr zu diesem Sport gefunden habe. Er hat mir geholfen, mich und meinen Körper wieder so zu akzeptieren, wie wir nunmal sind und mir mehr Zeit für mich zu nehmen. Auf mich acht zu geben, weil meine Gesundheit kostbar und schneller angegriffen ist als ich bisher glauben wollte.

Was haltet ihr von den Fragen? Für mich haben sie diesem verkaterten Sonntag einen runden Abschluss gegeben und mich nochmal in mich gehen lassen. Ich fühle mich motiviert und bestärkt, 2017 zu einem Jahr zu machen, in dem ich ehrlich mit mir selbst bin und mehr auf mich statt auf äußere oder innere Erwartungen höre. Und und und…

Was haltet ihr von den Fragen? Und von meinen Antworten? Ich wünsche euch einen fantastischen Start in ein erfolgreiches und abenteuerreiches 2017!

Mit viel Liebe, Glitzer und leicht verkatert

Endjahresgedanken – was ich aus dem alten Jahr mitnehme

„Zwischen den Jahren.“ Was heißt das eigentlich? Wir sind nicht mehr so richtig im alten Jahr. Wir sind rausgewachsen, wie ein Kind aus seinen Kleidern. „Over it“ wie über einen Ex. Mehr oder weniger. Denn ganz weg sind wir doch noch nicht, wir stecken noch fest. Die perfekte Zeit für Reflektion und Vorsätze.

Viele Menschen finden Vorsätze furchtbar nervig. Warum? Vielleicht aus Angst davor, sie ohnehin nicht durchzuhalten. Oder davor, sich die jetztigen Fehler und Angewohnheiten und Macken vor Augen zu führen. Da ich ein Menschlein bin, das viel und gerne reflektiert, gehören Neujahrsvorsätze für mich irgendwie einfach dazu. Doch die Reflektion des fast vergangen Jahres lehrt mich vor allem, dass eine einseitige Liste von Vorsätzen für mich nicht mehr aufgeht. So habe ich etwa alle drei Monate meinen Lebensmittelpunkt gewechselt und ließ eine Krankheit die nächste jagen. Und auch nächstes Jahr werde ich, insofern alles nach Plan verläuft, einen Monat in Berlin, vier Monate in der Uni, drei Monate in den USA und erneute vier Monate an der Uni verbringen – Globetrotting much?

Schon zum letzten Jahreswechsel ist mir aufgefallen, dass Vorsätzte für die nächsten 366 Tage zu fassen nicht wirklich sinnig ist. Also habe ich mir ein Jahresmotto gesetzt – Carpe Diem – Worte, die mich am Ball halten sollten.

Für das kommende Jahr ist mir das zu wenig. Daher möchte ich im nächsten Jahr monatlich Vorsätze fassen, reflektiert bleiben. Das klingt jetzt nach super viel und ein wenig überambitioniert. Wie will ich das schaffen? Häufig realisiert man einen Monatswechsel ja nur, weil plötzlich wieder das mobile Internet funktioniert und Geld auf dem Konto ist. Meine Hoffnung ist, dass mir mein Bullet Journal dabei helfen wird, meinen Vorsatz durchzubringen. Sind ja nur 12 Monate! Vielleicht hilft es mir auch, wenn ich zum Anfang jedes Monats meine Vorsätze mit Euch teile…

Ein kleiner Einblick in mein Bullet Journal

Das ist also mein Hauptvorsatz. Trotzdem gibt es noch Dinge, die ich mit ins Neue Jahr nehmen möchte – ins ganze Jahr:

Dankbarkeit.

Nicht aus den Augen verlieren, was mich glücklich macht, sondern diese Dinge zelebrieren, teilen und verbreiten.

Schreiben.

Für den Blog, das Praktikum und die Uni passiert das sowieso. Wofür ich mir mehr Zeit nehmen möchte sind meine Brieffreundin und mein Tagebuch. Denn in dieser Zeit wird mir häufig erst richtig bewusst, was mich im Moment tatsächlich bewegt, berührt und umtreibt. Und auch die Freude, die meine alten Tagebücher mir bereiten sind ein guter Grund, das Aktuelle mehr zu füllen.

Liebe.

Logisch nehme ich auch meinen Freund mit ins Neue Jahr, hoffentlich noch in einige. Aber das meine ich an diesem Punkt nicht. Dieses Jahr habe ich eine alte Liebe wiederentdeckt: die Liebe zu mir selbst. Lange habe ich einen Kampf gekämpft, an dem sich viele von uns immer wieder die Zähne ausbeißen und der bestimmt auch meinen Weg wieder kreuzen wird. Die letzten paar Jahre mochte ich mich nicht besonders. Vor allem mit meinem Körper war ich nie zufrieden. Und so ein richtiger Fan von mir selbst war ich auch nicht. Ich habe dieses Gedanken in mir vergraben und einfach ignoriert, mich einfach nicht mit mir alleine gelassen. Bis es mir dieses Jahr so blöd ging, dass ich quasi keinen Sport mehr machen konnte. Das Einzige war gut ging war Yoga, weil ich mir hier ganz Tagesabhängig meine Energie einteilen kann. Das kam mit zwei fantastischen Auswirkungen: erstens nehme ich mir beim Yoga Zeit für mich und meine Gedanken, statt mich wie in meinen bisherigen Workouts gedankenlos auszupowern (was aber auch richtig gut tut!). Und zweitens habe ich endlich, zum ersten Mal seit Jahren, ein gesundes Körpergefühl entwickelt und meinen Körper lieb gewonnen. Diese Liebe zu mir und zu meinem Körper möchte ich mit ins neue Jahr nehmen und so gut und lange wie möglich aufrecht erhalten und wachsen lassen.

Ich bin super gespannt eure Vorsätze in den Kommentaren zu lesen! Mein Plan wäre es, eine kleine Liste mit den schönsten Vorsätzen – sei es fürs neue Jahr, ein neues Semester oder einen neuen Monat – zusammenzustellen.

Mit viel Liebe, Glitzer und Dankbarkeit

Hallo, wer bist du denn?

Wie ich gestern geschrieben habe möchte ich diesen Monat als #blogcember nutzen und jeden Tag an meinem kleinen Projekt hier basteln. Deswegen erzähle ich heute, mit wem ihr es hier eigentlich zu tun habt…

Hi, ich bin Tori. Ich bin 21 Jahre alt und lebe im Moment in Berlin. Eigentlich studiere ich aber am schönen Bodensee Kommunikation, Kultur und Management.
Hier ein paar random Facts über mich…

  • Ich bin ein kleiner Foodie. Weder vegetarisch hat noch vegan aber meistens Zuckerfrei unterwegs bin ich dank eines ganzen Haufens Lebensmittelunverträglichkeiten sehr kreativ und setze mich viel mit dem Thema auseinander.
  • Lieblingsfarbe? Wahrscheinlich rosa. Im Moment.
  • Ich bin ein Stadtkind. In New York City geboren bin ich schon als Kleinkind in ein Dorf nahe Freiburg gezogen. Durch Praktika und Reisen habe ich schnell gelernt, dass mein Herz in der Stadt einfach schneller schlägt.
  • Ich finde Bier super eklig! Sowieso trinke ich fast nie Alkohol und wenn, dann nur harte Sachen: Gin, Wodka, Tequila.
  • Mein Lieblingscocktail? Skinny Bitch. Das ist Gin oder Wodka mit Sprudelwasser und Zitrone – verträgt sich wunderbar mit meiner Allergie auf Weintrauben und Citronensäure 🙂 Allerdings trinke ich nur super selten.
  • Ich bin super Entscheidungsunfähig. Meistens läuft es auf „was ist günstiger?“ oder lange Pro-Contra-Listen hinaus – wobei ich am Ende des Tages doch versuche, irgendwie mein Bauchgefühl rauszuhören.
  • Ich stehe total auf Collagen – keine große Überraschung haha
  • Ich bin total verliebt in Audrey Hepburn. Wenn es mir mal nicht so gut geht, lege ich einfach einen Film mit ihr ein und mein Zustand verbessert sich im Null Komma Nichts.
  • Sonntags bin ich ungeschminkt. Ich liebe es, mich zu schminken, neue Farben und Looks auszuprobieren, wie ein Teenager. Aber Sonntags gebe ich meiner Haut eine Auszeit. Das ist nicht nur gut für die Haut sondern auch fürs Ego, damit ich meine „natürliche Schönheit“ immer zu schätzen weiß.
  • Ich versuche Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen mehr und mehr zu etablieren. Das heißt, dass ich versuche so viel Plastik und Alu zu vermeiden wie nur irgend möglich, auf natürliche Kosmetik umzusteigen, zumnehmend bei Fair Trade Labels shoppe und darauf achte, saisonal und regional zu essen.
  • Meine Familie ist mir so ungefähr das Wichtigste: Es vergehen keine zwei Tage ohne, dass ich mit meiner Ma telefoniere und meine jüngeren Schwestern und ich sind quasi beste Freundinnen. Wir sind drei Mädels in drei Jahren!

Na, schon verschreckt? Ich bin jedenfalls noch immer hoch motiviert, meinen guten Vorsatz des #blogcembers durchzuhalten. Wünscht ihr euch Beiträge? Ich freue mich über alle Kommentare und Feedback!

Mit viel Liebe, Glitzer und Fri-yay!

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