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This thing called life

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Endjahresgedanken – was ich aus dem alten Jahr mitnehme

„Zwischen den Jahren.“ Was heißt das eigentlich? Wir sind nicht mehr so richtig im alten Jahr. Wir sind rausgewachsen, wie ein Kind aus seinen Kleidern. „Over it“ wie über einen Ex. Mehr oder weniger. Denn ganz weg sind wir doch noch nicht, wir stecken noch fest. Die perfekte Zeit für Reflektion und Vorsätze. Viele Menschen finden Vorsätze furchtbar nervig. Warum? Vielleicht aus Angst davor, sie ohnehin nicht durchzuhalten. Oder davor, sich die jetztigen Fehler und Angewohnheiten und Macken vor Augen zu führen. Da ich ein Menschlein bin, das viel und gerne reflektiert, gehören Neujahrsvorsätze für mich irgendwie einfach dazu. Doch die Reflektion des fast vergangen Jahres lehrt mich vor allem, dass eine einseitige Liste von Vorsätzen für mich nicht mehr aufgeht. So habe ich etwa alle drei Monate meinen Lebensmittelpunkt gewechselt und ließ eine Krankheit die nächste jagen. Und auch nächstes Jahr werde ich, insofern alles nach Plan verläuft, einen Monat…

Warum 2017 das Jahr der Freundinnen sein sollte

Ich bin wahrscheinlich nicht die einzige Twentysomething, die ihre Mädels vermisst. Einen festen Freundeskreis. Deren Mädels nicht GIRLS-Style, alle an einem Ort versammelt sind, sondern über das Land – vielleicht sogar über die Welt – verstreut sind. Genau deswegen freue ich mich so auf Weihnachten: die Mädels, die ich als „Clique“ zusammenfassen kann, von denen ich eine lieber mag als die andere und keine mehr als die vorherige, versammeln sich „zu Hause“. Denn gerade in der vorweihnachtlichen Stimmung wird mir zunehmend bewusst, wie wichtig diese Beziehung zu wahren Freundinnen wirklich ist. Seit ich die Schule verlassen habe, den behüteten goldenen Käfig, der meine Freunde und mich beisammen hielt, sind meine Freundinnen wie Perlen in der Welt verstreut. Das ist okay, dank Social Media sowieso, aber auch schade. Wer macht denn mein Sex-and-the-City-Brunch mit mir? Bin ich einfach zu Seriengeschädigt? Egal wie, seitdem ich an keinem Ort länger als drei Monate…

Let’s be adventurers! 8 Tips für mehr Abenteuer im Alltag

Meine wertvollen Wochenenden in Berlin verbringe ich größtenteils mit Entdeckungstouren. Stadtteile, Weihnachtsmärkte, Cafes, Kinos, Museen – okay, in ein Museum habe ich es leider noch nicht geschafft, aber you get the picture. Eine Stadt wie Berlin macht es einem nicht schwer, ein bisschen Abenteuer ins Leben zu bringen. Aber trotzdem erwische ich mich jetzt schon dabei, in das gute Cafe zu gehen, dass ich schon kenne und mag statt neue spannende Sachen zu entdecken. Ich denke das ist okay aber zeigt auch, dass wir uns immer wieder dazu anstupsen müssen, unsere Comfortzone zu verlassen. Sollten unsere Kinder irgendwann mal meckern `früher war alles viel besser, dann meinen sie damit jetzt. Die Orsons sind schon schlaue Menschen. Dieser Ohrwurm holt mich regelmäßig ein. Regelmäßig, wenn ich das Gefühl habe, das mein Leben eher so vor sich her schwappt und die reißenden Strudel der Abenteuer mir abhanden gekommen sind. Kennt ihr das…

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