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Om Shanti – Wie Yoga in meinem Alltag unterkommt

Ich habe schon in einigen Texten anklingen lassen, dass Yoga mir immer wieder hilft, zu mir zu finden. Vor allem in der Zeit letzten Sommer, als ich keine Energie mehr für nichts hatte und meine normalen sportlichen Tätigkeiten außer Frage standen. Wenn du schonmal pfeiffersches Drüsenfieber hattest oder mal eine 92-Jährige beim Treppensteigen beobachtet hast, pack noch eine Ganzkörperpackung Gänsehaut drauf und du kannst dir so ungefähr vorstellen, wie es mir an den meisten Tagen ging. Trotzdem wollte ich natürlich nicht nur zu Hause rumhängen wie ein Wurm. Es gab Tage an denen ich fit war, Tage an denen ich nichtmal (okay, nur ein mal) Gänsehaut hatte. Die meisten Tage hatten eine Sache gemein: ich bin aufgewacht und hatte den Drang anzukommen. Im Tag und in meinem Körper. Und genau hier kommt für mich, auch jetzt noch, Yoga ins Spiel. Om – Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele Shanti –…

Dear me, be my Valentine! Love, I

Diesen Text habe ich vor einem Jahr schon einmal auf meinem damaligen Blog geteilt. Weil er nicht an Aktualität verloren hat und ich ihn nicht nur schön (hihi Eigenlob), sondern auch wichtig finde, schenke ich ihn euch diesen Valentinstag einfach noch einmal! Ja, schon klar. Der Valentinstag ist eine Erfindung der Floristikindustrie und der Pralinenhersteller, um uns allen das Geld aus der Tasche zu ziehen. So what? Wir müssen ja nicht mitmachen! Aber irgendwie schon ein bisschen, finde ich… Beim Thema Valentinstag, aber auch Mutter-, Vater oder sonstiger-Besonderheiten-Tag wird mir oft entgegengeworfen, dass man seinen Liebsten, Mutter, oder Vater doch jeden Tag lieben solle und man dafür keinen besonderen Tag brauche. Ja. Ja, das stimmt! Und auch ich habe heute nichts außergewöhnliches mit meinem Freund unternommen. Statt zu seinem vorgeschlagenen Date zuzusagen, habe ich meine Freunde zusammengetrommelt und einen Tisch zum Brunchen reserviert. Es stimmt, wir brauchen keinen Valentinstag, um…

Fact Friday: Intersectional Feminism

Juhu, mal wieder ein Begriff, der im Englischen einfach besser klingt als im Deutschen. Wobei Intersektionaler Feminismus auch nicht soo unsexy ist, oder? Aber die meisten von euch können wahrscheinlich weder auf Deutsch noch auf Englisch viel anfangen. Dafür habe ich mir den Fact Friday ausgedacht. Ich möchte (wahrscheinlich eher unregelmäßig) Freitags ein kleines Learning mit euch teilen. Wichtige Begriffe und Fakten, die ihr in die Welt tragen, mit denen ihr angeben, über die ihr Schmunzeln oder für euch behalten dürft. Heute also Intersektionalität. Der Begriff gehört zu diesen spannenden Worten bei denen man sich schlau fühlt, wenn man sie benutzt. Er gehört außerdem zu den Begriffen, die meine Auffassung von Feminismus stark beeinfliussen. Die Google-Suchen nach dem Begriff Intersectional Feminism“ haben sich  seit dem Wochenende folgendermaßen verhalten: Der perfekte Zeitpunkt also für ein bisschen Aufklärung. Wenn ihr euch also fragt, was intersektionaler Feminismus ist, warum die Leute darüber reden…

Think Pretty – Positive Energie gegen Winter-Depri

Ich bin als positiver Mensch geboren. Die Lieblingsgeschichte meiner Oma war, wie sie meine Eltern in den 90ern in den USA besucht hat und morgens in mein Zimmer gekommen ist, ich war vielleicht ein Jahr alt, damit meine Eltern weiter schlafen können. Statt, wie ein normales Kind, beim Aufwachen zu schreien, habe ich sie angestrahlt. Gelacht. Dieses Geschichte hat sie mir jedes Mal erzählt. Und auch heute lächle ich noch, wenn ich aufwache. Meistens auf jeden Fall – auch ich habe schlechte Tage. Aber diese kleine Anekdote spiegelt sehr gut wieder, wie ich bis hierher durchs Leben gelaufen bin: mit einem Lächeln im Gesicht. Mit der Einstellung, dass alles halb so schlimm ist, wenn die Sonne scheint. Und wenn sie gerade nicht scheint, pulsiert in mir die Gewissheit, dass sie auch morgen wieder aufgehen wird. Denn auf Stürme folgen Regenbögen. Trotzdem hat auch mich die Winter-Depression gepackt. Und auch ich bin nicht immun…

Let’s get started: GRL PWR

Ich bezeichne mich selbst als Feministin. Ich arbeite für ein Frauenmagazin, das Emanzipation in den Mittelpunkt stellt. Ich kann keine „normale“ Frauenzeitschrift aufschlagen, ohne mich über sehr viele Punkte zu echauffieren. Bei Hausarbeiten und Projekten suche ich mir Themen wie die Historie der Frauenbewegung, die ultracoolen Riot Grrls oder die soziale Konstruiertheit von Monogamie. Ich sehe nicht ein, warum ich in irgendeiner Dimension meines Lebens zurückstecken sollte, weil ich eine Scheide habe. Weil Tampons mit 19% Mehrwertsteuer belegt sind, Kaviar mit 7%. Warum ich weniger Geld verdienen soll, weil mein Körper die Option hat, meinen Bauch zu dreifacher Größe anschwellen zu lassen. Einfach nein. Gleichzeitig liebe ich die Farbe rosa und alles was glitzert. Ich gehe regelmäßig zum Waxing. Ich habe eine große MakeUp-Sammlung und verlasse das Haus selten ungeschminkt. Ich drücke mich über meinen Style aus und lasst mich bloß nicht von meiner Schuhsammlung anfangen! Ich lasse mich zum Essen einladen und…

17 Fragen für 2017

Was ein Start ins Jahr! Heute war ich fast 10 Stunden unterwegs, um von Freiburg nach Berlin zurück zu kommen. Mit zweieinhalb Stunden Schlaf nicht gerade ein Traum vom Glück. Eigentlich sollte ich schon längst im Bett liegen, weil ich morgen schon wieder arbeiten muss. Aber natürlich habe ich noch ein bisschen in Blogs rumgestöbert und bei Julia von Mammilade noch eine so schöne Idee gefunden, dass ich jetzt doch noch ein bisschen was tippen will. Julia hat sich 17 Fragen für 2017 ausgedacht, denen ich mich hier jetzt annehmen will. 1       2017 wird…? Abenteuerreich. Ich werde mindestens vier mal umziehen, nirgendwo länger als vier Monate sein. Ende Januar verlasse ich Berlin für Friedrichshafen, je nach Klausuren verlasse ich den Bodensee Im Mai oder Juni für Freiburg, den Sommer werde ich hoffentlich in den USA verbringen und im September gehts zurück an die Uni. 2       Das neue Jahr begann…?…

Endjahresgedanken – was ich aus dem alten Jahr mitnehme

„Zwischen den Jahren.“ Was heißt das eigentlich? Wir sind nicht mehr so richtig im alten Jahr. Wir sind rausgewachsen, wie ein Kind aus seinen Kleidern. „Over it“ wie über einen Ex. Mehr oder weniger. Denn ganz weg sind wir doch noch nicht, wir stecken noch fest. Die perfekte Zeit für Reflektion und Vorsätze. Viele Menschen finden Vorsätze furchtbar nervig. Warum? Vielleicht aus Angst davor, sie ohnehin nicht durchzuhalten. Oder davor, sich die jetztigen Fehler und Angewohnheiten und Macken vor Augen zu führen. Da ich ein Menschlein bin, das viel und gerne reflektiert, gehören Neujahrsvorsätze für mich irgendwie einfach dazu. Doch die Reflektion des fast vergangen Jahres lehrt mich vor allem, dass eine einseitige Liste von Vorsätzen für mich nicht mehr aufgeht. So habe ich etwa alle drei Monate meinen Lebensmittelpunkt gewechselt und ließ eine Krankheit die nächste jagen. Und auch nächstes Jahr werde ich, insofern alles nach Plan verläuft, einen Monat…

Warum 2017 das Jahr der Freundinnen sein sollte

Ich bin wahrscheinlich nicht die einzige Twentysomething, die ihre Mädels vermisst. Einen festen Freundeskreis. Deren Mädels nicht GIRLS-Style, alle an einem Ort versammelt sind, sondern über das Land – vielleicht sogar über die Welt – verstreut sind. Genau deswegen freue ich mich so auf Weihnachten: die Mädels, die ich als „Clique“ zusammenfassen kann, von denen ich eine lieber mag als die andere und keine mehr als die vorherige, versammeln sich „zu Hause“. Denn gerade in der vorweihnachtlichen Stimmung wird mir zunehmend bewusst, wie wichtig diese Beziehung zu wahren Freundinnen wirklich ist. Seit ich die Schule verlassen habe, den behüteten goldenen Käfig, der meine Freunde und mich beisammen hielt, sind meine Freundinnen wie Perlen in der Welt verstreut. Das ist okay, dank Social Media sowieso, aber auch schade. Wer macht denn mein Sex-and-the-City-Brunch mit mir? Bin ich einfach zu Seriengeschädigt? Egal wie, seitdem ich an keinem Ort länger als drei Monate…

Let’s be adventurers! 8 Tips für mehr Abenteuer im Alltag

Meine wertvollen Wochenenden in Berlin verbringe ich größtenteils mit Entdeckungstouren. Stadtteile, Weihnachtsmärkte, Cafes, Kinos, Museen – okay, in ein Museum habe ich es leider noch nicht geschafft, aber you get the picture. Eine Stadt wie Berlin macht es einem nicht schwer, ein bisschen Abenteuer ins Leben zu bringen. Aber trotzdem erwische ich mich jetzt schon dabei, in das gute Cafe zu gehen, dass ich schon kenne und mag statt neue spannende Sachen zu entdecken. Ich denke das ist okay aber zeigt auch, dass wir uns immer wieder dazu anstupsen müssen, unsere Comfortzone zu verlassen. Sollten unsere Kinder irgendwann mal meckern `früher war alles viel besser, dann meinen sie damit jetzt. Die Orsons sind schon schlaue Menschen. Dieser Ohrwurm holt mich regelmäßig ein. Regelmäßig, wenn ich das Gefühl habe, das mein Leben eher so vor sich her schwappt und die reißenden Strudel der Abenteuer mir abhanden gekommen sind. Kennt ihr das…

Hallo, wer bist du denn?

Wie ich gestern geschrieben habe möchte ich diesen Monat als #blogcember nutzen und jeden Tag an meinem kleinen Projekt hier basteln. Deswegen erzähle ich heute, mit wem ihr es hier eigentlich zu tun habt… Hi, ich bin Tori. Ich bin 21 Jahre alt und lebe im Moment in Berlin. Eigentlich studiere ich aber am schönen Bodensee Kommunikation, Kultur und Management. Hier ein paar random Facts über mich… Ich bin ein kleiner Foodie. Weder vegetarisch hat noch vegan aber meistens Zuckerfrei unterwegs bin ich dank eines ganzen Haufens Lebensmittelunverträglichkeiten sehr kreativ und setze mich viel mit dem Thema auseinander. Lieblingsfarbe? Wahrscheinlich rosa. Im Moment. Ich bin ein Stadtkind. In New York City geboren bin ich schon als Kleinkind in ein Dorf nahe Freiburg gezogen. Durch Praktika und Reisen habe ich schnell gelernt, dass mein Herz in der Stadt einfach schneller schlägt. Ich finde Bier super eklig! Sowieso trinke ich fast nie Alkohol…

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