Back where I started

Where I came from

Back to the roots

Keine Sorge, die Reiseabenteuer der letzten Wochen werden noch alle in schöne Posts mit Schleifchen verpackt. Doch für jetzt finde ich mich an dem Ort wieder an dem ich wohl den größten Teil meines Teenagerlebens verbracht habe. Der Ort, zu dem ich immer wiederkehre. Mein Bett in meinem Zimmer bei meinen Eltern. Dieser Ort ist – so traurig das klingen mag – wohl der Refrain meines Lebens. Meines bisherigen Lebens. Ich liege hier, wo ich vor 12 Wochen das letzte mal lag. In dem Dorf in dem ich vor 12 Wochen das letzte mal war. Komme an die Orte, von denen ich mich vor 12 Wochen zum hunderttausendsten mal verabschiedet habe.

home, sweet home. after weeks – month – of adventures, traveling, finding new friends and falling in love with places I found myself right where I started. The same bed, the same house, the same streets, the same arguments. it’s comforting and confusing at the same time to have a place like that. a place where time doesn’t seem to really pass while you’re gone. a place where you are loved, always. a place like home

Was daran so traurig ist? So schockierend?

Es ist alles wie immer. Nichts hat sich verändert, es wirkt nicht so. Das einzig veränderte bin – vielleicht – ich. Jetzt ist es an der Zeit herauszufinden ob die letzten 12 Wochen mich wirklich verändert haben oder ob alles nur ein Traum war.

Es ist auch nicht nur traurig, nicht nur schockierend. Es ist auch schön. Zu Hause ist, wo man sich wohl fühlt. Wo man geborgen ist.

And all my adventures

they turn into memories

into stories i tell

until they fade

beacause all my adventures

they are memories now

all that’s left

are stories

that i get to tell

Aber wenn für mich ein Spruch wahr ist, dann wohl, dass zu Hause da ist, wo dein Herz ist.

Und mein Herz hängt nicht an meinem Bett, einem Haus oder Dorf. Mein Herz hängt an meinen Freunden, meiner Familie, allen voran meinen Schwestern. Und die hatte ich die letzten drei Wochen intensiver um mich, als die letzten drei Jahre. Vielleicht ist es auch deswegen so ein bittersüßes Gefühl, wieder hier zu sein. Weil mein zu Hause jetzt wieder über die Welt verteilt ist, in wunderschönen Stücken über Europa gesprenkelt.

Ich sein ist einfach, wenn keiner weiß wer Ich bin

In der Ferne, in der Fremde ist es leicht jemand anderes zu sein. Halt. Nicht jemand anderes, sondern man selbst. Und zwar so richtig. Niemand stellt Ansprüche, bewusst oder unbewusst, weil ja niemand weiß wer ich bin. So falle ich nicht in gewohnte Raster, erfülle keine Rolle sondern bin einfach so, wie ich gerade gerne bin. Ohne mir darüber zu viele Gedanken zu machen. Ich mache mein Ding. Ich habe mein DIng gemacht, die letzten drei Monate. Und das tue ich hier auch. Aber hier ist es anders, viel schwerer. Es lauern Fallen, Raster und Gewohnheiten. Die Menschen um mich sehen mich so, wie ich immer war. So wie sie mich kennen und lieben gelernt haben. Das ist gut, aber eben auch seltsam. Denn dadurch fühlen sich die letzten drei Monate noch mehr an wie ein schöner langer Traum…

Echt jetzt?

Es kann sein, dass ich gerade tital dramatisiere. Ich habe einen Jetlag, bin übermüdet und hungrig (andauernd). Ich bin überfordert mit mir und der Welt um mich herum. Das ist wahrscheinlich stinknormal. Oder wie seht ihr das?

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