What better place is there to write about Goodbyes then on an Airplane. I haven’t decided yet if I want to continue blogging in German or if I’ll switch to English for the following month, as I will be in America anyways and want to practice my writing. Sometimes fragments of sentences, phrases and thoughts come to my mind and long to be written down. This basically happens whenever I get inspired to write. Most of the time they are German, obviously, as I was raised here, educated here, have most of my friends and live here. Lived, for now. As this airplane I am sitting in is taking me no place less than New York City. My Nirvana, my Neverland.

I decided to turn this blog, my little space on the Internet into more of a personal space where I share the adventures that await me in the crazy beautiful and beautifully crazy country whose passport I am entitled to own. The adventures of my simple twentysomething-self.

Because outside your comfort zone is where the magic happens. It’s where your ideas bloom and your thoughts grow. It’s where the greatest adventures happen. And it’s also the place where you get to feel the most uncomfortable. The most lonely. Because I want to cherish and share all of this.

Hometown glory

Gibt es einen besseren Ort, um vom Abschied zu schreiben, als den Fenstersitz eines Flugzeuges? Draußen ziehen die Wolken einem vorbei, unter einem die Welt. Vor kurzen haben die Mädels im Podcast „Herrengedeck“ davon gesprochen, wie man anfängt, auf Englisch zu denken, sobald man die Grenze nach Amerika überschritten, beziehungsweise überflogen hat. Das ist natürlich Schwachsinn. Doch bilingual erzogen wie ich bin und beeinflusst durch all die Filme, die ich in Originalversion konsumiere schleichen sich doch Textanfänge, Gedanken und Bruchstücke von Passagen die ich schreiben möchte immer wieder in Englischer Sprache ein. Daher werde ich wohl in den nächsten paar Monaten ein bisschen hin und her switchen, schauen, welche Sprache mir mehr liegt und welchen Gedanken ich wie lieber ausformuliere. Denn die nächsten drei Monate werde ich umgeben von Amerikanern, von Trump-Wählern, von Burger-Essern, von Fast-Food-Erfindern, von Cowboys und Indianern, von Englischsprechern eben, verbringen. Daher möchte ich diesen meinen kleinen Ort im Internet, meine Plattform für mein simples Twentysomething-Ich in den nächsten Monaten meinen Abenteuern in diesem aufregenden Land widmen.

Weil man außerhalb der Comfort Zone auf die besten Ideen kommt. Die spannendsten Gedanken hat. Die größten Abenteuer erlebt. Weil es außerhalb der Comfort Zone ein verdammt unbequem sein kann. Weil ich das teilen will.

So sitze ich gemütlich im Flieger nach New York City, meinem Nirvana, meinem Nimmerland. Eine Woche habe ich mit meiner Stadt, bevor es weiter geht, nach Sun Valley, Idaho.

Mit so vielen Abenteuern vor einem weiß man oft gar nicht, worin mehr Freude steckt: Im Moment oder in der Vorfreude. Man Erlebt jeden Tag so viel, will alles in sich aufsaugen, ist Traurig zu gehen und freut sich zur gleichen Zeit auf alles, was vor einem liegt. Wohin mit all den Emotionen, mit all den Gefühlen, der Freude und Trauer zugleich?

“Und ich will, dass du weißt, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann.”  ― Stephen Chbosky, The Perks of Being a Wallflower

Warum ich das alles schreibe, so, wie ich es schreibe? Weil ich – big surprise – genau in dieser Situation stecke. Ich habe bereits fantastische Wochen hinter mir, Abenteuer, Reisen, Momente, die in Marmeladengläser gehören, in Tagebücher. Und heute Morgen musste ich mich von dieser Zeit verabschieden. Ich war traurig. Aber ich habe gelächelt. Die ganze Zeit. Ich tue es jetzt noch. Dankbar für jeden Moment, jede Erinnerung. Und je größer mein Lächeln auch jetzt wird, desto mehr jucken auch meine Augen. Ich bin glücklich und traurig zugleich und ich versuche noch immer zu begreifen, wie das eigentlich sein kann. Doch, wie ich so darüber nachdenke, glaube ich zu begreifen, wie das alles zusammen passt. Ich habe jeden Moment beim Schopf gepackt. In mich aufgenommen, eingesaugt. Ich habe nichts verschwendet und ich werde genau so weiter machen. Ich werde jeden Moment auskosten. Mir jeden Augenblick auf der Zunge zergehen lassen, jedes Glück auf meiner Nasenspitze schmelzen. Denn so, und nur so, kann ich mich mit gutem Gewissen verabschieden und in neue Abenteuer begeben.

When you have this many adventures ahead of you – a week in New York, an internship in Idaho, family time in the Wild West and a road trip on the West Coast – you are most likely to feel overwhelmed, to say the least. At times I don’t know what gets me more excited: the moment I’m in or the moments ahead of me. I didn’t know that for the past few weeks when I traveled Germany, enjoyed quality time with my sisters and loved ones and tried to embrace every moment I had. So when I did the last walk through my hometown and this morning when it was time to say goodbye I couldn’t get a grip of what I was feeling. I was happy and sad at the same time and I didn’t really get how that even worked out. How handle all these emotions?

“So, this is my life. And I want you to know that I am both happy and sad and I’m still trying to figure out how that could be.” ― Stephen Chbosky, The Perks of Being a Wallflower

Being at the airport, doing what you do, when you’re about to board a plane, alone, I caught myself smiling. And as I listened to this smile, it grew. I smiled, because of all of the beautiful memories I made. Memories and carry me around, that make me smile. The more my smile grows, even now, my eyes get a little itchy, a little hot. I am still happy and sad at the same time. But happy wins, every time. Because I took a taste of every beautiful moment. Because I didn’t waste a minute and I will continue doing so. I will savor every instance I get, I will let it tickle my nose and dissolve on the tip of my tongue. Because this, and only this, is the way I can say goodbye and head off to new beginnings.

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