Ich bin als positiver Mensch geboren. Die Lieblingsgeschichte meiner Oma war, wie sie meine Eltern in den 90ern in den USA besucht hat und morgens in mein Zimmer gekommen ist, ich war vielleicht ein Jahr alt, damit meine Eltern weiter schlafen können. Statt, wie ein normales Kind, beim Aufwachen zu schreien, habe ich sie angestrahlt. Gelacht. Dieses Geschichte hat sie mir jedes Mal erzählt. Und auch heute lächle ich noch, wenn ich aufwache. Meistens auf jeden Fall – auch ich habe schlechte Tage.

Aber diese kleine Anekdote spiegelt sehr gut wieder, wie ich bis hierher durchs Leben gelaufen bin: mit einem Lächeln im Gesicht. Mit der Einstellung, dass alles halb so schlimm ist, wenn die Sonne scheint. Und wenn sie gerade nicht scheint, pulsiert in mir die Gewissheit, dass sie auch morgen wieder aufgehen wird. Denn auf Stürme folgen Regenbögen. Trotzdem hat auch mich die Winter-Depression gepackt. Und auch ich bin nicht immun gegen die Realität. Auch ich lag schon heulend und schluchzend in meinem Bett (oder der Korbschaukel am Spielplatz) und war der festen Überzeugung, dass sogar die schönsten Sonnenstrahlen nicht mehr für mich scheinen werden. Und auch ich leide unter der kalten Jahreszeit, der Winter-Depri, wie eine Freundin es nennt.

Es ist also der perfekte Zeitpunkt, mal ein bisschen positive Inspiration in den Raum zu streuen. Denn Negativität führt zu innerer Unruhe, erhöht unseren Stresspegel und raubt uns damit eine ganze menge Energie!

Nichts, was sich nicht ändern lässt

Wahrscheinlich die Grundlage: als positiver Mensch geht man immer davon aus, dass man etwas zum guten wenden kann. Für eine Veränderung brauchen wir häufig in erster Linie einfach eine Veränderung unserer Denkmuster und unserer Einstellung. Es lässt sich mehr über unsere Gedanken steuern, als wir glauben. Trust me!

Es liegt an mir

Als positiv denkender Mensch weiß ich, dass ich mit meinen Gedanken, wie gesagt, eine ganze Menge beeinflussen kann und dass andersrum auch meine Gedanken mich positiv oder negativ beeinflussen können. Statt mich daran aufzuhängen, wie schwer etwas ist, suche ich also Wege, wie ich es bewältigen kann.

Fehler? Halb so schlimm!

Viel zu oft lassen wir uns von kleinen Fehltritten die Laune verderben! Dabei liegt das Vergangene doch schon längst hinter uns und lässt sich nicht mehr ändern. Wir dürfen uns nicht von einmaligen Ausrutschern definieren lassen, sondern sollten versuchen, das Beste daraus zu machen: von ihnen zu lernen!

Challenge Accepted

Viele Menschen meiden Herausforderungen, aus Angst vor Fehlern und dem Versagen. Merkt ihr was? Genau! Nur, wer seine Comfort-Zone verlässt, kann dazu lernen und über sich hinauswachsen. Bei mir war das im Ballett der Fall: War ich in einer Gruppe, die meinem Können entsprach, war ich nicht motiviert, mich noch weiter zu verbessern – ich war ja schon eine der besten. In einer neuen Gruppe waren auf einmal alle besser. Soetwas kann zunächst sehr deprimierend sein, aber ich habe schnell gemerkt, dass das Können der anderen Mädchen mich hochgezogen und motiviert hat, schnell besser zu werden! Inspiration und die Motivation, über sich hinaus zu wachsen gedeihen nur, wenn wir uns selbst herausfordern!

Sei inspiriert!

Für viele bedeutet der Erfolg anderer, dass sie selbst versagt haben. Dabei ist es viel besser, sich von deren Erfolg begeistern zu lassen! Ich sehe das zum Beispiel bei Instagram: Für mich sind die vielen Bilder eine Motivation, eine Inspiration, jeden Tag das Beste aus mir heraus zu holen und übe rmich hinaus zu wachsen. Einige meiner Freunde sehen diese Bilder aber als Belastung, da sie etwas sehen, dass sie – ihrer Meinung nach – nicht erreichen können. Natürlich muss man, gerade bei Bildern, immer mit einer gewissen Portion Skepsis und Abstand an die Sache gehen.

Feedback annehmen

Ich habe es schon oft erlebt, dass Menschen sich nicht richtig trauen, ehrliche Kritik auszuüben und sich entschuldigen, wenn sie es tun. Dabei ist das das Beste, was passieren kann: nur wenn du weißt, was du noch  nicht so gut machst, kannst du es doch verbessern! Versuche also immer Feedback und Kritik konstruktiv anzuwenden! Für mich gibt es nichts größeres, als eine ehrliche Meinung direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen. Denn wenn mich jemand beleidigen wollte, würde diese Person es wahrscheinlich eher hintenrum machen, als persönlich!

Das Beste aus Situationen machen

Viel zu häufig lassen wir uns von Situationen nerven, die wir nicht ändern können. Das raubt Energie und macht schlechte Laune, wovon die meisten Sachen nicht besser werden. Für mich ist das wie ein Spiel: egal wie schlecht eine Situation ist – was ist gutes an ihr? Wie kann ich das Beste aus der Lage machen, in der ich gefangen bin?

Auf das Mögliche konzentrieren

Es ist erfüllend, immer sein Bestes zu geben – sofern man sich im Rahmen des Möglichen aufhält. Für eine positive Grundhaltung ist es also ratsam, sich klar zu machen, was möglich ist und sich vom Unveränderbaren gar nicht erst beeinflussen zu lassen. So wird keine Energie darauf verschwendet, sich am Unmöglichen die Zähne auszubeißen und man kann 100% in seine Aufgaben / Ziele / Projekte stecken!

Dream Big

Okay, klar sollten wir im Rahmen des Möglichen denken. Aber auch, wenn es darum geht, uns zu erträumen, was alles möglich ist! Denn große Ziele und Visionen sind ein guter Leitfaden, um sich in eine richtige Richtung zu entwickeln.

Die Welt ist nicht schwarz und weiß

Was das mit Optimismus zu tun hat? Alles. Denn es gibt einen Lichtblick in allen Dingen. Sogar im Berghain ist nicht alles schwarz!

Love thy self

Positive Menschen strahlen Selbstbewusstsein aus. Und auch das hängt mit positiven Denkmustern zusammen. Hier eine Aufgabe: Suche in Menschen, die dir begegenen Schönheit. Gucke dir die Menschen an und überlege dir, was dir gefällt. Nase, Augen, Lächeln, Ohren oder Fingernägel, ganz egal! Und jetzt mach das bei dir selbst. Lenke deine Aufmerksamkeit jeden morgen auf das, was dir gefällt. We interessieren die Fältchen, wenn du so schöne Grübchen hast? Was macht die Narbe schon, dein Lächeln überstrahlt sie sowieso! Diese Übung hilft dabei, einen Blick für die guten Dinge zu entwickeln!

Dankbarkeit

Mit einem Blick für die schönen Dinge im Leben, kommt ein zweites gefühl einher, das Positivität fördert: Dankbarkeit. Durch sie machst du dir bewusst, wie gut es dir eigentlich geht und lernst, auch die kleinen Dinge zu schätzen!

Ich hoffe diese kleine Gedankenparade hilft dem einen oder der anderen von euch, die dunkle Jahreszeit ohne schwerwiegende Depri-Phasen zu überstehen! Habt ihr noch weitere Tips und Tricks, wie ihr die negativen Gedanken los werdet?

Mit viel Liebe, Glitzer und positiver Energie,

11 Comments

    • Oh Danke meine Süße! Ich bin so froh, wenn meine Texte auch nur ein kleines Lächeln zaubern können!
      Küsschen an dich, Tori

  1. Girl, du hast alles gesagt. Total motivierender Beitrag.
    Es ist wirklich so, dass man aus seiner Comfortzone ears muss, um Neues zu entdecken und besser zu werden. Angst und Unwohlsein sind nur unsere Feinde, wenn wir es erlauben.
    Danke für deinen Beitrag.
    LG Hella

    • Thanks Girl! Es ist toll zu hören, dass es nicht nur mir so geht! Die Comfortzone ist wohl der größte Feind, weil sie Angst und Unwohlsein nur verstärkt! 🙂 Küsschen Tori

  2. Wundervoller Beitrag!
    Wirklich sehr inspirierend! Eine positive Lebenseinstellung ist so wichtig, denn für alles andere ist das Leben viel zu kurz! 🙂
    Ganz Liebe Grüße Sarah <3

    • Danke meine Süße! Ja, da hast du total recht! Das Leben ist zu kurz um uns den Kopf über die Dinge zu zerbrechen, die wir eh nicht ändern können!
      Küsschen an dich, Tori

    • Danke meine Süße! Ja, da hast du total recht! Das Leben ist zu kurz um uns den Kopf über die Dinge zu zerbrechen, die wir eh nicht ändern können!
      Küsschen an dich, Tori

    • Dankeschön! Es ist toll zu hören, dass ich mit meinen Texten etwas erreiche 😉

      Küsschen Tori

  3. Super schöne positive und witzige Worte. Dies braucht man wirklich zu dieser Jahreszeit – es ist dunkel und kalt. Man hat das Gefühl nichts ist schön – alles nervt nur noch und man will endlich wieder sonne sehen 🙂 Daher kommt dein Blogbeitrag genau zur richtigen Zeit maus.
    Danke Dir für Deine aufmunternden Worte.

    Liebste Grüße
    Caroline | http://www.modesalat.com

  4. Ich liebe diesen Post. Ich habe mich irgendwie wiedergefunden gefühlt Bei mir sind diese Phasen in denen man eine negative Stimmung hat und “depressiv” wird fast immer im Winter. Doch ich lege mir dann einfach tolle Ziele, ein Urlaub im Warmen oder einen tollen Ausflug. Man muss die guten Dinge im Leben im Blick haben.

    Ganz liebe Grüße

    Jule

    http://insojules.blogspot.de

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