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Januar 2017

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Fact Friday: Intersectional Feminism

Juhu, mal wieder ein Begriff, der im Englischen einfach besser klingt als im Deutschen. Wobei Intersektionaler Feminismus auch nicht soo unsexy ist, oder? Aber die meisten von euch können wahrscheinlich weder auf Deutsch noch auf Englisch viel anfangen. Dafür habe ich mir den Fact Friday ausgedacht. Ich möchte (wahrscheinlich eher unregelmäßig) Freitags ein kleines Learning mit euch teilen. Wichtige Begriffe und Fakten, die ihr in die Welt tragen, mit denen ihr angeben, über die ihr Schmunzeln oder für euch behalten dürft. Heute also Intersektionalität. Der Begriff gehört zu diesen spannenden Worten bei denen man sich schlau fühlt, wenn man sie benutzt. Er gehört außerdem zu den Begriffen, die meine Auffassung von Feminismus stark beeinfliussen. Die Google-Suchen nach dem Begriff Intersectional Feminism“ haben sich  seit dem Wochenende folgendermaßen verhalten: Der perfekte Zeitpunkt also für ein bisschen Aufklärung. Wenn ihr euch also fragt, was intersektionaler Feminismus ist, warum die Leute darüber reden…

Think Pretty – Positive Energie gegen Winter-Depri

Ich bin als positiver Mensch geboren. Die Lieblingsgeschichte meiner Oma war, wie sie meine Eltern in den 90ern in den USA besucht hat und morgens in mein Zimmer gekommen ist, ich war vielleicht ein Jahr alt, damit meine Eltern weiter schlafen können. Statt, wie ein normales Kind, beim Aufwachen zu schreien, habe ich sie angestrahlt. Gelacht. Dieses Geschichte hat sie mir jedes Mal erzählt. Und auch heute lächle ich noch, wenn ich aufwache. Meistens auf jeden Fall – auch ich habe schlechte Tage. Aber diese kleine Anekdote spiegelt sehr gut wieder, wie ich bis hierher durchs Leben gelaufen bin: mit einem Lächeln im Gesicht. Mit der Einstellung, dass alles halb so schlimm ist, wenn die Sonne scheint. Und wenn sie gerade nicht scheint, pulsiert in mir die Gewissheit, dass sie auch morgen wieder aufgehen wird. Denn auf Stürme folgen Regenbögen. Trotzdem hat auch mich die Winter-Depression gepackt. Und auch ich bin nicht immun…

Let’s get started: GRL PWR

Ich bezeichne mich selbst als Feministin. Ich arbeite für ein Frauenmagazin, das Emanzipation in den Mittelpunkt stellt. Ich kann keine „normale“ Frauenzeitschrift aufschlagen, ohne mich über sehr viele Punkte zu echauffieren. Bei Hausarbeiten und Projekten suche ich mir Themen wie die Historie der Frauenbewegung, die ultracoolen Riot Grrls oder die soziale Konstruiertheit von Monogamie. Ich sehe nicht ein, warum ich in irgendeiner Dimension meines Lebens zurückstecken sollte, weil ich eine Scheide habe. Weil Tampons mit 19% Mehrwertsteuer belegt sind, Kaviar mit 7%. Warum ich weniger Geld verdienen soll, weil mein Körper die Option hat, meinen Bauch zu dreifacher Größe anschwellen zu lassen. Einfach nein. Gleichzeitig liebe ich die Farbe rosa und alles was glitzert. Ich gehe regelmäßig zum Waxing. Ich habe eine große MakeUp-Sammlung und verlasse das Haus selten ungeschminkt. Ich drücke mich über meinen Style aus und lasst mich bloß nicht von meiner Schuhsammlung anfangen! Ich lasse mich zum Essen einladen und…

17 Fragen für 2017

Was ein Start ins Jahr! Heute war ich fast 10 Stunden unterwegs, um von Freiburg nach Berlin zurück zu kommen. Mit zweieinhalb Stunden Schlaf nicht gerade ein Traum vom Glück. Eigentlich sollte ich schon längst im Bett liegen, weil ich morgen schon wieder arbeiten muss. Aber natürlich habe ich noch ein bisschen in Blogs rumgestöbert und bei Julia von Mammilade noch eine so schöne Idee gefunden, dass ich jetzt doch noch ein bisschen was tippen will. Julia hat sich 17 Fragen für 2017 ausgedacht, denen ich mich hier jetzt annehmen will. 1       2017 wird…? Abenteuerreich. Ich werde mindestens vier mal umziehen, nirgendwo länger als vier Monate sein. Ende Januar verlasse ich Berlin für Friedrichshafen, je nach Klausuren verlasse ich den Bodensee Im Mai oder Juni für Freiburg, den Sommer werde ich hoffentlich in den USA verbringen und im September gehts zurück an die Uni. 2       Das neue Jahr begann…?…

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