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Dezember 2016

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Endjahresgedanken – was ich aus dem alten Jahr mitnehme

„Zwischen den Jahren.“ Was heißt das eigentlich? Wir sind nicht mehr so richtig im alten Jahr. Wir sind rausgewachsen, wie ein Kind aus seinen Kleidern. „Over it“ wie über einen Ex. Mehr oder weniger. Denn ganz weg sind wir doch noch nicht, wir stecken noch fest. Die perfekte Zeit für Reflektion und Vorsätze. Viele Menschen finden Vorsätze furchtbar nervig. Warum? Vielleicht aus Angst davor, sie ohnehin nicht durchzuhalten. Oder davor, sich die jetztigen Fehler und Angewohnheiten und Macken vor Augen zu führen. Da ich ein Menschlein bin, das viel und gerne reflektiert, gehören Neujahrsvorsätze für mich irgendwie einfach dazu. Doch die Reflektion des fast vergangen Jahres lehrt mich vor allem, dass eine einseitige Liste von Vorsätzen für mich nicht mehr aufgeht. So habe ich etwa alle drei Monate meinen Lebensmittelpunkt gewechselt und ließ eine Krankheit die nächste jagen. Und auch nächstes Jahr werde ich, insofern alles nach Plan verläuft, einen Monat…

Geschenke gesucht? Aber bitte Fair!

Das letzte Wochenende vor Weihnachten – Kinder, wie die Zeit vergeht! Ich möchte euch keinen Geschenke-Guide präsentieren, der vor Affiliate-Links strotzt und habe auch keinen Adventskalender oder Gewinnspiele für euch. (Allerdings habe ich einen ziemlich coolen Girl-Power Geschenkeguide bei Edition F veröffentlicht, falls ihr mal spickeln wollt) Bei uns in der Familie wird Weihnachten zum Glück sowieso nicht zur Konsumschlacht, die Weihnachtszeit ist äußerst entspannt: Wir wichteln. Seit wir vor sechs Jahren Weihnachtsgeschenke gewissermaßen durch einen Urlaub in Tansania ersetzt haben, ziehen wir jedes Jahr in größerer oder kleinerer Runde (das Spektrum ging bisher von fünf bis zu 12 Personen) Ende November Zettel. Damit muss ich mir immer nur um eine Person Gedanken machen und weiß, dass die Person, die mich gezogen hat sich auch nur um mich den Kopf zerbrochen und ihre ganze Weihnachtsenergie in mein Geschenk gesteckt hat. Für mich ist das eine schöne Art, Weihachten etwas von…

Warum 2017 das Jahr der Freundinnen sein sollte

Ich bin wahrscheinlich nicht die einzige Twentysomething, die ihre Mädels vermisst. Einen festen Freundeskreis. Deren Mädels nicht GIRLS-Style, alle an einem Ort versammelt sind, sondern über das Land – vielleicht sogar über die Welt – verstreut sind. Genau deswegen freue ich mich so auf Weihnachten: die Mädels, die ich als „Clique“ zusammenfassen kann, von denen ich eine lieber mag als die andere und keine mehr als die vorherige, versammeln sich „zu Hause“. Denn gerade in der vorweihnachtlichen Stimmung wird mir zunehmend bewusst, wie wichtig diese Beziehung zu wahren Freundinnen wirklich ist. Seit ich die Schule verlassen habe, den behüteten goldenen Käfig, der meine Freunde und mich beisammen hielt, sind meine Freundinnen wie Perlen in der Welt verstreut. Das ist okay, dank Social Media sowieso, aber auch schade. Wer macht denn mein Sex-and-the-City-Brunch mit mir? Bin ich einfach zu Seriengeschädigt? Egal wie, seitdem ich an keinem Ort länger als drei Monate…

Let’s be adventurers! 8 Tips für mehr Abenteuer im Alltag

Meine wertvollen Wochenenden in Berlin verbringe ich größtenteils mit Entdeckungstouren. Stadtteile, Weihnachtsmärkte, Cafes, Kinos, Museen – okay, in ein Museum habe ich es leider noch nicht geschafft, aber you get the picture. Eine Stadt wie Berlin macht es einem nicht schwer, ein bisschen Abenteuer ins Leben zu bringen. Aber trotzdem erwische ich mich jetzt schon dabei, in das gute Cafe zu gehen, dass ich schon kenne und mag statt neue spannende Sachen zu entdecken. Ich denke das ist okay aber zeigt auch, dass wir uns immer wieder dazu anstupsen müssen, unsere Comfortzone zu verlassen. Sollten unsere Kinder irgendwann mal meckern `früher war alles viel besser, dann meinen sie damit jetzt. Die Orsons sind schon schlaue Menschen. Dieser Ohrwurm holt mich regelmäßig ein. Regelmäßig, wenn ich das Gefühl habe, das mein Leben eher so vor sich her schwappt und die reißenden Strudel der Abenteuer mir abhanden gekommen sind. Kennt ihr das…

Foodie Love: Death by Chocolate

Heute wollte ich Wehnachtsmarkt-Hopping machen: die Sonne war draußen, das Internet voller Tips für hipsterige Weihnachtsmärkte und mein Tag lang. Dachte ich jedenfalls. Nach einer fantastischen Yoga-Stunde habe ich gemütlich geduscht und mich aufgehübscht. Mit silbergrau blondierten Haaren brauche ich da immer ein bisschen länger mit der Pflege… Mein erster Stop sollte ein Yoga-Studio sein – YourSpace –  die auf Instagram ein kleines weihnachtliches Get-Together angeteasert hatten. Es war kein Weihnachtsmarkt, wie man ihn kennt: verschiedene Menschen, die coole Dinge produzieren und verkaufen, haben sich in dem Loft-Space ausgebreitet. Die meisten kennen sich schon von verschiedenen Yoga-, Mond- oder Cacao-Zeremonien. Richtig gehört: Cacao Zeremonien! Was wir von der Schokolade kennen und häufig verteufeln ist nämlich eigentlich super gesund und heilend. Bevor ihr jetzt aber voller Hoffnung zu eurer Lieblingstafel greift: es kommt ganz auf die Verarbeitung und den Zustand des Cacaos an. Es hat einen Grund, weshalb Schokolade wie man sie…

Hallo, wer bist du denn?

Wie ich gestern geschrieben habe möchte ich diesen Monat als #blogcember nutzen und jeden Tag an meinem kleinen Projekt hier basteln. Deswegen erzähle ich heute, mit wem ihr es hier eigentlich zu tun habt… Hi, ich bin Tori. Ich bin 21 Jahre alt und lebe im Moment in Berlin. Eigentlich studiere ich aber am schönen Bodensee Kommunikation, Kultur und Management. Hier ein paar random Facts über mich… Ich bin ein kleiner Foodie. Weder vegetarisch hat noch vegan aber meistens Zuckerfrei unterwegs bin ich dank eines ganzen Haufens Lebensmittelunverträglichkeiten sehr kreativ und setze mich viel mit dem Thema auseinander. Lieblingsfarbe? Wahrscheinlich rosa. Im Moment. Ich bin ein Stadtkind. In New York City geboren bin ich schon als Kleinkind in ein Dorf nahe Freiburg gezogen. Durch Praktika und Reisen habe ich schnell gelernt, dass mein Herz in der Stadt einfach schneller schlägt. Ich finde Bier super eklig! Sowieso trinke ich fast nie Alkohol…

Guess who’s back.

Vielleicht ist es verrückt. Gewagt. Romantisch. Ein bisschen blöd. Oder gar nicht mal so dumm. Egal wie: Simpletwentysomething ist ENDLICH wieder online. Okay, wir waren nie offline, wir waren eher…verdammt still. Das hat mehrere Gründe, allen voran diverse Krankheitsstrapazen und die gute alte Uni. Und ich bin ganz ehrlich: wirklich Zeit habe ich für den ganzen Spaß immernoch nicht wirklich. Aber wenn man etwas wirklich will, dann schafft man sich eben die Zeit dafür! So sitze ich jetzt in Berlin, Tori allein in der Großstadt, und mache den ganzen Tag das, was ich am Liebsten tue – schreiben. Als Praktikantin in der Redaktion von Edition F habe ich recht schnell akzeptiert, dass meine Tastatur und meine Finger BFFs sein müssen. Und jetzt will ich noch Abends nach Hause kommen und noch mehr schreiben? Am I crazy? Ja. Ja, ich bin ein bisschen crazy. Aber das ist okay. Was will ich…

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